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5. November 2025, 19:00 Uhr
Tagungshaus der Katholischen Akademie, Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover
In jüngster Zeit sind neue Untersuchungen zur Geschichte des BKA, BND und des Verfassungsschutzes nach 1945 entstanden: Ein mitunter hoher Anteil des Personals war in NS-Behörden tätig gewesen und an Verbrechen des NS-Regimes beteiligt. Beim Neuaufbau der Sicherheitsbehörden spielte dies jedoch zumeist keine zentrale Rolle. Vielmehr war im beginnenden Kalten Krieg die vermeintliche „Expertise“ ehemaliger NS-Funktionäre oft ein Eignungskriterium. Wir wollen darüber diskutieren, mit welchem Ziel die verschiedenen Sicherheitsbehörden jeweils neu gegründet wurden und was die Fortbeschäftigung von Personen mit nationalsozialistischer Vergangenheit in sensiblen Bereichen der staatlichen Sicherheit bedeutete.Welche Auswirkungen sind erkennbar? Wie stark prägten diese Mitarbeiter – äußere und innere – Feindbilder in der frühen Bundesrepublik, und wie beeinflussten sie die Arbeitspraxis der Behörden? Welchen Umgang suchten die Behördenleitungen mit dem belasteten Personal, und welche Unterschiede zeigten sich hierbei zwischen den verschiedenen Ämtern? Wie gingen die Regierungsstellen mit dieser Frage um, und wann begann die Öffentlichkeit sich dafür zu interessieren? Und wie konnte langfristig ein Wandel zu demokratisch gefestigten Behörden gelingen?
Podiumsdiskussion mit: Tobias Neef-Methfessel, Göttingen; Dr. Gerhard Sälter, Berlin; Prof. Dr. Patrick Wagner, Halle
In Kooperation mit dem LKA Niedersachsen im Rahmen der Reihe "80 JAHRE. Befreiungen – Brüche – Kontinuitäten"
Die Teilnahme ist kostenfrei.
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